Externer Datenschutzbeauftragter

Der Beauftragte für den Datenschutz (DSB) hat insbesondere die ordnungsgemäße Anwendung der Datenverarbeitungsprogramme, mit deren personenbezogene Daten verarbeitet werden, zu überwachen. Er hat die mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten befassten Personen durch geeignete Maßnahmen mit den Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und "BDSG-neu" (und anderer Gesetze betreffend den Datenschutz) sowie den jeweiligen besonderen Erfordernissen des Datenschutzes vertraut zu machen.

Er wirkt in jeder Weise auf die Einhaltung sämtlicher dem Datenschutz dienender technischer- und organisatorischer Maßnahmen hin.

Der Datenschutzbeauftragte ist in seinem Gebiet weisungsfrei und unabhängig vom Unternehmen/vom Auftraggeber. Der Datenschutzbeauftragte muss die erforderliche Fachkunde und/oder Zuverlässigkeit vorweisen. Scheinbestellungen von Datenschutzbeauftragten werden regelmäßig mit Bußgeldern geahndet.

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sieht in Europa die Ernennung eines Datenschutzbeauftragten vor (Art.  37 ff).

Die Bestellpflicht in Deutschland ist in § 38 „BDSG-neu“ verpflichtend, soweit in der Regel „mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind.“

Nehmen der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter Verarbeitungen vor, die einer Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO unterliegen, oder verarbeiten sie personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung, der anonymisierten Übermittlung oder für Zwecke der Markt- oder Meinungsforschung, haben sie unabhängig von der Anzahl der mit der Verarbeitung beschäftigten Personen eine Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten zu benennen.

 



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